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Veredelung mit Tradition

Gold- und Silberprägung

Glänzendes Metall, fühlbar ins Papier geprägt: Die klassische Heißfolienprägung ist die edelste Art, einer Drucksache Wert zu verleihen. Wir prägen in Rödermark auf unserer BAIER GEBA 7D – komplett in Handarbeit, Stück für Stück, mit Sorgfalt und einem Blick für jedes Detail.

Goldklassisch, festlichSilbermodern, kühlKupferwarm, besondersRoségoldzart, elegant

Preis nach Anfrage – jede Prägung ist individuell.

100 %Handarbeit
100 %HandarbeitHeißfolien-Prägepresse BAIER GEBA 7D bei Werbecenter.eu in Rödermark

Unsere Prägepresse BAIER GEBA 7D

Unsere Maschine

BAIER GEBA 7D

Die GEBA 7D von BAIER ist eine Heißprägepresse aus deutscher Fertigung, gebaut für präzises Prägen in kleinen und mittleren Auflagen. Beheizter Prägekopf, fein dosierbarer Druck über den Handhebel und eine exakte Folienführung sorgen für scharfe Kanten und vollen Glanz – Stück für Stück, von Hand eingelegt und kontrolliert.

HerstellerBAIER (Deutschland)
ModellGEBA 7D
VerfahrenHeißfolienprägung (Heißprägung) mit beheiztem Stempel
Prägekopfelektrisch beheizt, Temperatur stufenlos regelbar
FolienführungAbwickel- und Aufwickelrolle für Prägefolien
Prägedrucküber Handhebel, fein einstellbar je nach Papier und Motiv
AnlageArbeitstisch mit Anschlägen für passgenaues Prägen in Serie
AusstattungZählwerk, Arbeitsleuchte, Klischee-Aufnahme
KlischeesMagnesium oder Messing – nach Ihrem Motiv gefertigt
FolienGold, Silber, Kupfer, Roségold, farbig – glänzend oder matt
Rolle Gold-Prägefolie für die klassische Heißfolienprägung100 %Handarbeit

Manufaktur statt Maschinenstraße

Jedes Stück – komplett in Handarbeit

Bei uns läuft keine Prägung automatisch durch. Vom Einrichten des Klischees bis zur fertigen Karte geht jedes einzelne Stück durch unsere Hände.

  • Von Hand eingerichtetTemperatur, Druck und Position stellen wir für jedes Papier und jede Folie individuell ein – mit Probeprägung.
  • Einzeln eingelegtJeder Bogen, jede Karte und jede Mappe wird von Hand an die Anschläge gelegt und geprägt.
  • Einzeln geprüftKanten, Deckung und Glanz kontrollieren wir bei jedem Stück – nicht stichprobenartig.
  • Für besondere AnlässeOb 20 Hochzeitseinladungen oder 500 Mappen: Jede Auflage bekommt dieselbe Sorgfalt.

Das Verfahren

Vom Entwurf zur Prägung

  1. 01Motiv & Klischee

    Aus Ihrer Datei – Logo, Monogramm, Schriftzug oder Ornament – wird ein Prägestempel aus Magnesium oder Messing gefertigt.

  2. 02Folie & Papier

    Wir stimmen Folienfarbe, Glanzgrad und Papier aufeinander ab – auf strukturierten, hochwertigen Papieren wirkt die Prägung am edelsten.

  3. 03Einrichten

    Temperatur, Druck und Position werden an der GEBA 7D für jedes Material fein eingestellt – Probedruck inklusive.

  4. 04Prägen

    Jedes Stück wird von Hand eingelegt und geprägt. Die Folie verbindet sich unter Hitze und Druck dauerhaft mit dem Papier.

  5. 05Kontrolle

    Jede Prägung wird geprüft – Kanten, Deckung und Glanz müssen stimmen, bevor sie Ihr Haus verlässt.

Anwendungen

Wofür sich Prägung lohnt

Einladungen

Hochzeit, Jubiläum, Gala und Firmenfeier – mit geprägtem Namen, Monogramm oder Ornament.

Präsentationsmappen

Angebots- und Imagemappen mit geprägtem Logo – der erste Eindruck beim Kunden.

Visiten- & Grußkarten

Edler Metallglanz für Karten, Danksagungen und Menükarten.

Urkunden & Zertifikate

Siegel, Wappen und Unterschriftenfelder für Ehrungen, Diplome und Gutscheine.

Buchdecken

Titel und Logos auf Hardcover und Buchleinen – für Festschriften und Chroniken.

Verpackungen & Etiketten

Banderolen, Anhänger und Etiketten für Wein, Feinkost und Kosmetik.

Klassische PrägungStempel, Hitze und Druck – fühlbar vertieft, besonders edel auf strukturierten Papieren. Ideal für Einladungen, Mappen und Karten in festen Auflagen.
Sleeking (digital)Metallfolie auf gedruckten Partien – ohne Prägewerkzeug, schon ab einem Exemplar. Ideal für Buchumschläge und personalisierte Karten.

Geschichte

Vom Blattgold zur Prägefolie

Die Kunst, Gold mit Hitze und Druck auf Papier und Leder zu bringen, ist Jahrhunderte alt – und hat nichts von ihrer Faszination verloren.

  1. Mittelalter
    Handvergoldung

    Buchbinder vergolden Ledereinbände mit hauchdünnem Blattgold und erhitzten Handstempeln – Linie für Linie, Ornament für Ornament.

  2. 15.–16. Jh.
    Goldprägung in Europa

    Über Venedig gelangt die orientalische Kunst der Einbandvergoldung nach Europa; prachtvoll verzierte Bücher werden zum Statussymbol.

  3. 19. Jahrhundert
    Die Prägepresse

    Mit der Industrialisierung übernehmen Vergolde- und Prägepressen die schwere Handarbeit – gleichmäßiger, schneller und in Serie.

  4. Um 1900
    Die Prägefolie

    Ende des 19. Jahrhunderts wird in Deutschland die Prägefolie entwickelt: Das Blattgold liegt nun auf einem Trägerband – das Prägen wird sauberer und wirtschaftlicher.

  5. 20. Jahrhundert
    Metallisierte Folien

    Bedampfte Kunststofffolien ersetzen das echte Blattgold. Gold, Silber, Kupfer und viele Farbtöne werden für jede Auflage erschwinglich.

  6. Heute
    Tradition trifft Technik

    Die klassische Heißprägung steht für Wertigkeit – auf Einladungen, Urkunden, Verpackungen und Buchdecken. Bei uns auf der BAIER GEBA 7D, ergänzt durch digitales Sleeking.

Prachtinitiale mit Blattgold – Buchkunst des Mittelalters
Prachtinitiale mit Blattgold – Buchkunst des MittelaltersFoto: shutterstock.com
Spätmittelalterliche Buchmalerei mit vergoldetem Rankenwerk
Spätmittelalterliche Buchmalerei mit vergoldetem RankenwerkFoto: shutterstock.com
Preis nach Anfrage

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